Thanksgiving !!!

28Nov2013

Hallo Ihr Lieben!!!!!!!  

Heute war Thanksgiving, ein Feiertag der hier riesengroß gefeiert wird und den wir aber in Europa nicht haben. 

Aus diesem Grunde möchte ich jetzt einige Danksagungen bringen:

Mein allerallergrößtes Dankeschön geht an meine Familie, Anya & Apa & David, die mich mit all meinen Macken liebt und mich bei allem 100%-ig unterstützt! Sie skypen regelmäßig mit mir und fiebern mit, egal worum es geht. Haben immer einen guten Rat und ein (oder mehrere in diesem Fall) offenes Ohr, googlen und recherchieren für mich Dinge, die ich aus Zeitgründen nicht tue. Ich weiß das wirklich zu schätzen, auch wenn es manchmal nicht den Eindruck macht. (Nagyon nagyon szeretlek Titeket; Köszönök mindent! Hiányoztok :-*).

Mein zweites Dankeschön geht an bestimmte sehr gute Freunde, wie zum Beispiel Flo (auf ihn ist einfach IMMER Verlass), Vanessa, Carola, Minci, Patrick & Timi. Man kann immer über alles mit Euch reden und ihr dreht mir den Kopf wieder zurecht oder unterstützt mich! Für die Amis unter Euch: Ihr macht mein Auslandsjahr perfekt :) 

Ausserdem an meine Gastfamilie, bei der ich es wirklich gut habe und die mir ein schönes traditionelles Thanksgiving Fest gezeigt haben :) 

DANKE DANKE DANKE!!!

I love y´all, Happy Thanksgiving everyone! <3

Der Truthahn!!

 

Sofie

Washington D.C. Besuch der Hauptstadt!

20Aug2013

Nach New York City verbrachte ich zwei Tage in Washington D.C :) Man kann ja nicht an die Ostküste, ohne Obama einen Besuch abzustatten. (Er war übrigens im Urlaub in Massachusetts, als ich da war)

Die Stadt an sich ist süß, aber ich habe persönlich ehrlich gesagt ein bisschen mehr erwartet... okay nach New York ist man größeres, lauteres, verrückteres gewohnt. Es ist viiiiiel kleiner, und es gibt -im Gegensatz zu fast allen Großstädten der USA- keine Skyline. Es gibt ein Gesetz in DC, dass ein Gebäude nicht höher als 6 (oder8? egal!) Stockwerke sein darf. Damit die ganzen historischen Gebäude wie das Weisse Haus und das Capitol etc. nicht "im Schatten" stehen (wortwörtlich und auch im übertragenen Sinne!).

Ich hab couchsurfing gemacht, und die Dame bei der ich wohnte war sehr nett, hilfsbereit und interessiert :) Ich hatte nicht nur eine Couch, wie gewöhnlich, sondern ein ganzes Zimmer mit eigenem Bad. Ausserdem hat sie mir und dem Mann der ausser mir noch bei ihr übernachtete Frühstück gemacht, und Abendessen haben wir zusammen gekocht.

Es war eine schöne Überraschung, dass alle Museen in Washington freien Einlass haben. Leider konnte ich längst nicht in alle Museen gehen, da es zeitlich nicht gereicht hat; und meine Energie war zu dem Zeitpunkt nicht mehr ausreichend. Aber die wichtigsten Dokumente der Vereinigten Staaten zu sehen, wie die Unabhängigkeitserklärung (die unter anderem Benjamin Franklins und Thomas Jeffersons Unterschrift trägt!) war ein unglaubliches Gefühl, vor allem wenn man sich -wie ich- da total reinsteigert. Unreal aber trotzdem wahr! 

Liebe Grüße

Sofie

schönste Ubahn, die ich je gesehen hab! The Capitol Das Weiße Haus Diese nette Demonstrantin wohnt seit über 14 Jahren vor dem Weissen Haus. Lincoln Memorial Abraham Lincoln Monument

NEW YORK IM SOMMER

18Aug2013

Hi ihr Lieben,

leider habe ich aufgegeben, meinen Blog regelmässig zu schreiben. Es passiert einfach so viel, ich erlebe jede Woche neue Ereignisse, Abenteuer. Es ist alles so aufregend und deshalb werde ich jetzt erstmal einige Bilder hochladen, da es viel zu lange dauern würde, alles "nach zu tragen"... 

Aber ein Glück sagen Bilder mehr als tausend Worte! ;)

Viel Spaß!

 

Ich hoffe, Euch geht es allen gut!!

xoxo

Sofie

Straßenkünstler Kids am Times Square Empire State Building The New York Public Library Hard Rock Café Times Square TS Stifler´s Mom!!! Katy Perry! Shooting Law & Order Indianer am Times Square Morgan Freeman Madam Toussaud´s Brangelina Jhonny Pretty Woman Meryl Leo Frida Khalo 2 Surrealisten; mit Dalí Diana stressvoller Job hier in Amerika mal als Mumie Der King Ausblick vom Empire State Building Museum of History (wo sie hinz und kunz am Central Park entlang Central Park Central Park Bootstour um die Insel Manhatten Statue of Liberty vielleicht kann ich mir irgendwann mal ein Apartment auf der 5th Avenue leisten, wie halb Hollywood Guggenheim Museum Andenken an alle Opfer des 11.Sep Rockefeller Centre Rockefeller Centre am Rockefeller Centre Rockefeller Centre Columbia University Carry Bradshaw´s Street Carry´s Apartment FRIENDS!!! Brooklyn Bridge Brooklyn Bridge

Roadtrip Part 3: South Dakota

04Juli2013

Hi ihr Lieben!

Ich mache es kurz: South Dakota ist genauso wunderschön wie Montana und Wyoming. Das war das Ziel unserer Rundreise, denn hier fand die 3-tägige amerikanische Hochzeit an einem traumhaften See statt. Ich denke es verdient eine Erwähnung, dass ich auf der ganzen Autofahrt dorthin keinen Empfang –geschweige denn Internet- hatte. Klar, wir haben die Rocky Mountains überquert, aber trotzdem. Man fühlt sich einfach wie in einem schwarzen Loch gefangen, kein Kontakt zur Außenwelt und keine Menschen, Städte oder  Gebäude weit und breit. Einzig und allein verlassene, ausgestorbene Ranges und Farmen hier und da verteilt. Genauso wie in allen Büchern beschrieben ist es: Das Middle of Nowhere.

das steht wohl schon ne Weile leer!

Die Hochzeit war sehr anders (aber schön und locker) als ich es von deutschen Hochzeiten gewohnt bin. Sie fand draußen statt, wie schon erwähnt, an einem richtig, richtig schönem See. Es war alles andere als konventionell, herkömmlich, normal, gewohnt oder  traditionell. Die Brautjungfern und die Trauzeugen waren alle in lila gekleidet (stilvoll, nicht lächerlich)  und sind über den Mittelgang, als schon alle Gäste saßen, nach vorne getanzt. Als schon alle bereit waren und auf die Braut und den Bräutigam warteten, kam auf einmal ein Paddelboot an die Stelle des Sees, wo die Zeremonie stattfand. Ein heftiges Gemurmel ging los, dass sich legte, sobald der Bräutigam aus dem Boot stieg :D Und nach der Zeremonie nahm er seine Braut mit in das Boot und sie paddelten ganz romantisch in den Sonnenuntergang. Am nächsten Tag gab es eine Beachparty, und danach beschlossen die jungen Leute (mich eingeschlossen) und die Braut, noch in einen Nachbarsort zu gehen, wo ein „Streetdance“ (Strassentanz/fest) war. Dieser Ort war „nur“ 40 Meilen entfernt!!! :D

Achtung: Hörner! Custer hieß die Stadt in der wir wohnten Hot Springs Der traumhafte See, wo die Trauung stattfand an diesem See war die Beachparty

In South Dakota befinden sich auch die sogenannten  Black Hills. Und einer von diesen Black Hills ist der Mount Rushmore, den wir am 4.Juli, also dem „Independence Day“ (größter Feiertag in den USA), uns anschauten! Abraham Lincoln, Benjamin Franklin, George Washington und Theodor Roosevelt als einen Berg zu sehen war unglaublich. Aber ich muss sagen, dass ich es mir etwas größer vorgestellt hatte. „Crazy Horse“, auch eine in einen Berg gemeiseltes Figur (ein reitender Indianerhäuptling; befindet sich noch im Bau), ist viiiiiiel größer. Es war trotzdem wahnsinn es mit den eigenen Augen zu sehen, und dann auch noch mit Gewitter über den vier Köpfen :D

Mount Rushmore Monument Mount Rushmore Mount Rushmore mit Gewitter !

Also um meinen Roadtrip kurz zusammenzufassen: ES WAR DER HAMMER! Ich habe Orte, Menschen, Tiere gesehen, von denen ich nie gedacht hätte, sie zu erleben. Ein großes Dankeschön an meine Gastfamilie, dass sie mich da mitgenommen haben!

Liebste Grüße,

sofie

  Heimflug: über den Rocky Mountains Mount Rainers Spitze!

Roadtrip Part 2: Wyoming

03Juli2013

Hi :)

Nach dem Abenteuer im Yellowstone Nationalpark sind wir weiter gefahren Richtung Südosten und haben eine Nacht auf einer richtigen Ranch in Wyoming verbracht. In der Früh haben wir einen tollen Ausritt gemacht -jeder mit eigenem Pferd- durch den Wald und über einen Fluss drüber; ich hab nie richtig verstanden was Leute meinten, wenn sie sagten Pferde seien so besonders… Jetzt tue ich´s : ) Ich habe mich sehr geborgen gefühlt auf meinem hohen Ross (hihihi) und mich die ganze Zeit mit ihr auf Ungarisch unterhalten. Außerdem war ich die jenige (!) (Y) , die von der Anführerin gefragt wurde, ob ich professionell reite! :D Denn bei mir sehe es sehr danach aus ;) Wir hatten ein Cowboy and Cowgirl Frühstück: alles über dem offenem Feuer zubereitet (Kartoffeln, Rührei, Bacon & Kaffee) und sind dann zurück zur Ranch. Die Aussicht während dem Reiten war der Wahnsinn: Überall diese wunderschönen Felsen, die gerade von der aufgehenden Sonne beleuchtet waren. Es war Natur pur, aber keineswegs langweilig, sonder beruhigend und stressfrei.

Der nächste Halt war Cody, Wyoming. Die Heimatstadt von Buffalo Bill und des Rodeo. Tagsüber waren wir im Buffalo Bill Museum (er ist derjenige, der den Wilden Westen Europa und der ganzen Welt nächer brachte. Mit seiner „Wild West Show“ ist er durch die ganze Welt gereis); Das war das beste Museum in dem ich jemals war. Es wurde auch sehr viel über die Nativ Amerikans (Indianer) gezeigt. Meine Hostfamily ist schon relativ früh gegangen, denn die Kids fanden es natürlich langweilig und wollten in den Pool, aber ich blieb den ganzen Nachmittag und ging danach noch nach Downtown Cody : ) Wenn man das so nennen kann. Also es war eine einzige Straße, aus der diese Weltmetropole besteht :D Während ich diese Straße entlangbummelte, die zigtausend Turistenshops besuchte, in Cowboystiefel-Läden die tollsten und wertvollsten handgefertigten Lederstiefel anprobierte, Cowgirlhüte anhatte, die ich mir nie leisten könnte, kam mir ein richtiger Bilderbuchcowboy entgegen. Ich dachte kurz, ich träume. Vielleich zu wenig Wasser getrunken in dieser Hitze oder sowas. Aber nein: er war real. Jeanshose mit Lederfransen, Cowboystiefel, Cowboyhut, längere graue Haare, 3-Tage Bart, Zigarette im Mund. Er lächelte mich an, führte seinen Mittel-und Zeigefinger zu seinem Hut und sagte nur ein lässiges „Madam“ zur Begrüßung! Fühlt man sich da kurz wie hundert Jahre zurückversetzt? Ja, aber auf eine angenehme Art und Weise :D 

Am Abend sind wir dann zu dem Rodeo gegangen. Wir hatten riesen Glück, denn zufällig genau die Tage vor dem 4. Juli (Independence Day) als wir dort waren,  waren die nationalen Wettkämpfe. Aus jedem Staat der USA ist einer oder mehrere angetreten. Eingeleitet wurde es mit der amerikanischen Hymne, wie alles hier (sogar beim Schwimmwettkampf der Kinder wird die gesungen!). Rodeo besteht aus 8 Disciplinen. 4 werden nach der Zeit bewertet und 4 nach Punkten. Es werden das Können der Cowboys getestet. Die Disciplinen sind: Tonnenreiten, Slalom reiten,Kälber einfangen, Wildpferde einfangen, Wildpferde reiten 8 Sekunden lang ohne sich selbst oder irgend etwas mit der Hand zu berühren, Bullen reiten und Bullenwrestling. Die erste halbe Stunde saß ich einfach mit offenem Mund da. Teilweise konnte ich nicht hinschauen weil es so wahrscheinlich ist, dass ein wildes Tier (egal ob Pferd oder Bulle, die gehen alle ab!) einen Menschen verletzt. Aber später konnte ich es dann auch geniessen und die Stimmung im Rodeo Staion war einmalig! :)

Liebe Grüße,

Sofie

unterwegs nach Wyoming Die Ranch Die Ranch :) Diese Natur ist so schön!! hohes Ross Weit und breit NICHTS und NIEMAND Cody Der Cowboy ;)

Roadtrip: The Wild West, Part 1: Montana

01Juli2013

Hi Ihr Lieben, :)

Wie vielleicht manche von Euch wissen, war ich Anfang Juli auf einem 8-tägigen Roadtrip mit meiner Gastfamilie. Das Ziel unserer Reise war eine 3 Tage lange  Hochzeit in South Dakota von Freunden meiner Gasteltern.  

Wir sind als erstes von Seattle nach Montana, Billings geflogen, da nur mit dem Auto zu fahren seeehr lang gedauert hätte. Die erste Nacht haben wir dann in einem Motel verbracht, in einer Kleinstadt (auf den Begriff „Stadt“ komme ich später nochmal zurück) namens Livingston. Dort waren wir dann in einem echten Ribs & Chops Steakhouse und ich hatte originale amerikanische Ribs mit Barbecue Sauce und Pommes. Angeblich die besten weltweit!

Am nächsten Tag fuhren wir also los nach Bozman, immernoch Montana, wo wir in dem größten Dinosaurier Museum der Welt waren. Ich war jedoch eher an der Ausstellung der Indianer und der Zeit der Eroberung des Westens interessiert...  

Danach gings dann endlich richtig los, nämlich in Richtung Yellowstone Nationalpark! Dort verbrachten wir die ersten 3Tage unserer Reise. Es war atemberauben, unglaublich und wahnsinnig unreal für mich. Durchschnittlich nach jeder halben Stunde Autofahrt innerhalb des Parks hat sich die Landschaft drastisch verändert: mal von fruchtbar grün mit ganz vielen Bäumen, Flüssen, Bächen und Rehen  zu einer felsigen Landschaft ohne jegliche Pflanzen und mit Bergziegen; mal von Wüstenlandschaft zurück zur bewaldeten Landschaft; also sehr eigenartig, ungewohnt und erstaunlich. Als wir unseren ersten Büffel gesehen haben, bin ich ausgeflippt. Ich war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, dass diese überhaupt noch existieren (was für ein Leck in meiner Allgemeinbildung), und hätte mir auch nie erträumt, dass ich einen Büffel einmal in meinem Leben in echt sehen würde. Später wurden die Büffel fast schon uninteressant, denn sie waren fast überall im Park verteilt und sie waren auch nicht sehr menschenscheu. Mal waren sie alleine unterwegs, oftmals aber in Herden. Eines meiner Highlights war auf jeden Fall, als ein Büffel vor unserem Auto über die Straße gelaufen ist, stehen blieb, uns anschaute, und weiterlief. :D Die nächsten Tage haben wir drei Wölfe gesehen, zwei Bären, ein Rentier und sehr viele Antilopen (wohl bemerkt: diese Tiere leben in der freien Wildnis, sind also nicht zahm oder so!). Das war ganz schön aufregend : ) Es wurde auch oft darauf hingewiesen, dass die Bären sehr gefährlich sind und man sie bitte bitte nicht unterschätzt. An den Campings innerhalb des Parks waren Schilder aufgestellt, wie man Nahrungsmittel aufzubewahren hat, sodass die Bären nicht kommen. In den letzten 4Jahren sind 5 Camper durch Bärenangriffe im Park gestorben! Naja, manche denken sie sind doch nicht so wild. Sind sie aber, und man muss auch bedenken, dass sie bis zu 50 km/h rennen können, also weit aus schneller als ich :D Das erste was ich auswendig gelernt und meinen Hostkids erklärt habe als wir im Park waren (und ich die einzige der Erwachsenen war, die die "Bärenschilder" gelesen hat) war, wie man sich verhält falls ein Bär kommt/uns angreift. Wie gesagt: waren ein paar aufregende Tage :)

Liebste Grüße,

sofie <3

PS: ich werde einige "langweilige" Landschaftsbilder hochladen, die ich teilweise aus dem Auto fotografiert habe; einfach weil ich es beeindruckend finde, wie die Landschaft ist im Middle of Nowhere! Es ist genau so (!!) wie man es sich vorstellt! 

PS No.2: Die Bilder sind in chronologischer Reihenfolge. So drastisch verändert sich die Landschaft im Yellowstone Nationalpark also!

Nordost-Eingang zum Yellowstone Nationalpark Mein erster Büffel!! Das Bild ist ohne Zoom aufgenommen! Finde den Bär! Babybär :) Hi Antilopen Manche verrückten stehen halt den ganzen Tag da und warten auf wilde TierePaintballoutfitter Highlight! Rehe vor der Hoteltür

Hood River, Oregon

18Juni2013

Hi ihr Lieben :)

wie schon das letzte Mal: Es tut mir Leid, dass ich Euch so lange warten lasse. Ich werde jetzt einfach da weiterschreiben wo ich grade stehe und immer mal wieder neue Einträge "nachtragen".

Das vergangene Wochenende war ich mit meiner Hostfamily in ihrem Ferienhaus in Hood River im Staat Oregon. Erstens wollte ich ein bisschen Zeit ganz in Ruhe und ohne Stress mit ihnen verbringen und zweitens musste ich mich einfach mal ein bisschen erholen und von dem Alltag hier wegkommen. Da auch die Wochenenden in letzter Zeit  voll mit tollen Programmen waren, wars an der Zeit! ;) Übernachtet haben wir unterwegs einmal bei der Omi: ich wurde gefragt, ob ich in der Garage schlafen will.... ?!?! OHH MANN ihr hättet mein Gesicht sehen sollen... Also ich war hin-und hergerissen zwischen "verarschen die mich jetzt" und "nein, natürlich nicht. Denn ich schaue regelmäßig CSI und weiß genau, was da alles passieren kann". Aus Höflichkeit habe ich nachgefragt, worum es sich denn genau handelt. Der Opa hat sichtlich auf diese Frage gewartet und mir sofort gezeigt, was das für ein Schlafplatz wäre. Es war ein Luxuscamper!!! So einer wie in den Filmen, ohne Witz! Einer, der ungelogen ca 15m lang ist und so breit wie die amerikanischen Straßen; dazu kommt noch dass man ihn zu beiden Seiten ausfahren kann. Ich stand mit offenem Mund in der Garage und mein Herz hat gepocht weil ich mein Glück kaum fassen konnte (jaja, so leicht macht man mich glücklich :D) Ps: es war ein Kingsize Bett. Dazu muss ich vielleicht die Vorgeschichte kurz erzählen: Das letzte Wochenende waren meine zwei Freundinnen Vanessa und Carola und ich auf einem Konzert im "The Gorge Amphiteather". Das ist östlich von Seattle mitten in der Wüste, bzw. es ist ein bisschen wie der Grand Canyon in klein. Und dort waren wir am Tag nach dem Konzert bei einem Aussichtspunkt und haben das Leben und die Landschaft genossen. Auf einmal wurden wir von hinten gefragt, ob wir einen Kaffee wollen :) Und erst da ist uns aufgefallen, dass da ein riiiiesen Camper steht, den uns dann das nette amerikanische Paar (anfang 50 und sehr weltoffen) gezeigt hat. An diesem Tag habe ich mir vorgestellt wie toll es wäre, einfach einmal eine Nacht in so einem Wohnwagen zu verbringen. Woher hätte ich auch ahnen können, dass es gleich das darauffolgende Wochenende so weit sein wird?! :)

Chefsessel, bzw. Fahrersitz ;) Der nicht zur Seite ausgefahrene Aus dem Schlafzimmer

In Hood River angekommen, war wieder alles super, denn wie sich kurz nach der Ankunft herausgestellt hat, bekam ich das größte Zimmer im Haus mit separatem Bad. :) Am Nachmittag waren wir dann mountainbiken. Das war auch so ne Aktion, aber es hat sehr viel Spaß gemacht. So im Nachhinein betrachtet :D Das war halt wirklich bisschen hardcore für mich, die sich schon freut wenn sie über ne Fußgängerbrücke drüberfahren kann ohne mit dem Lenkrad hängen zu bleiben. Das war nämlich wirklich sehr steil. Und im Wald mit vielen sehr nah aneinander stehenden Bäumen. Und mit ganz vielen Wurzeln und Hindernissen. Und mit Gegenverkehr von unten (Das waren dann die Extremsportler, die lebensmüde wie sie sind, mir in einer kurvigen Strecke, wo ich mich höchstens auf die nächsten 50 Zentimeter konzentrieren kann, entgegenkommen). Aber ich habs letztendlich sogar zweimal geschafft. Zwar nicht so schnell wie meine 6 und 8- jährigen Jungs, die da runtergeheizt sind ohne zu blinzeln; aber hey, man kann nicht alles haben :) 

Und ansonsten war ich noch ein bisschen Shoppen in der süßen kleinen Innenstadt und hab mich von nichts und niemandem hetzten lassen. Habe alle möglichen Karten und Magnete durchgelesen und in der Ladenecke gekichert; alle Bodyloition Tester ausprobiert; Alle Duftkerzen gerochen; Ich hatte einen wunderschönen Ring für 6500 $ an (denn die Verkäuferin sagte nur: Let´s have fun today; und hat mit mir zusammen Ringe anprobiert); so Dinge eben :) Und als krönenden Abschluss des Wochenendes habe ich eine Verkäuferin kennengelernt, die mich auf meinen "süßen" Akzent angesprochen hat. Es stellte sich heraus, dass sie auch aus Deutschland kommt, aber das ist nicht genug, denn sie kommt sogar aus der Nähe von Stuttgart. Immernoch nicht genug: Sie wurde im Backnanger Krankenhaus geboren!! Die Welt ist ein Dorf :)

So, der Blogeintrag wurde wieder länger als ich dachte, sorry :) Ich hoffe, Euch allen geht es auch sehr gut und ihr genießt den Sommer! Ihr fehlt, puszi :)

Liebste Grüße,

sofie

Hood River Downtown, etwas anders als Seattle :) Das ist jetzt natürlich kein Bild von mir (da Handy und Kamera defekt) aber GENAUSO sieht es aus!  

Bester Besuch, Part II

26Mai2013

Hi Ihr Lieben,

Ich bin grade auf einem Roadtrip mit meiner Gastfamilie in Montana, Wyoming und South Dakota: also viele Grüße aus dem echten Wilden Westen!!  :)

Wie ihr alle wisst, haben mich vor einiger Zeit meine Eltern und mein Bruder David in Seattle besucht. Ich hätte mir diese Zeit nicht schöner vorstellen können, es war richtig toll! Meine Eltern haben diesen Besuch erweitert in dem sie erst in San Francisco waren; Diese Stadt hat sie in ihren besonderen Bann gezogen. Danach sind sie die Westküste mit dem Auto hochgefahren bis nach Washington. So haben sie auch viel von dem wahren Amerika, sprich auch die ganzen Käffer mitten im Nirgendwo, gesehen. David konnte wegen ein Paar kleinen „Komplikationen“ nicht mit nach San Francisco, ist aber dafür schon früher zu mir geflogen und wir hatten auch elternfreie Zeit miteinander :D Er hat mir in dieser Zeit viel mit den Kids geholfen und sich gut in den Alltag eingebracht. Er war auf jeden Fall viel strenger und vielleicht auch ungeduldiger als ich :) aber er war einfach der beste Tennislehrer, den die Kinder jemals haben konnten. Alex hat letztens gesagt er möchte so werden wie Dave. Und dann hab ich ihn gefragt was er denn damit genau meint; er sagte er will später auch so „cool“ sein. :D David hat auf jeden Fall mitbekommen, wie ich meine Tage hier verbringe und was ich so mache (denn ich relaxe nicht den ganzen Tag! Schön wärs ;))

Als meine Eltern ankamen, war meine Gastfamilie für ein langes Wochenende in Hood River und wir hatten das Haus nur für uns. Das war perfekt, denn so konnten wir die Zeit noch viel besser nutzen. Ich wollte ihnen in dieser Zeit so viel von Seattle zeigen wie nur möglich. Ich bin ein riesen Glückspilz, denn nicht viele Au pairs werden von ihrer Familie besucht! Wir waren am Pike Place Market, was allen sehr gefallen hat; aber vor allem mein Papa war von den Fischständen begeistert :) Er hatte erst vor kurzem im Fernseher eine Reportage darüber gesehen, wie sie die Fische hin und her werfen und eine richtige Show mit dem frischen Fisch machen. Dann ist es natürlich cool, das in echt mal zu sehen. Ich glaube dort hätten wir auf jeden Fall noch viel mehr Zeit verbringen können… Wir waren auch auf der Spaceneedle, wo wir eeewig anstehen mussten. Aber im Endeffekt hat es sich gelohnt! Man kann nicht nach Seattle gehen und dann aber nicht auf das Wahrzeichen; und wie gesagt, die Aussicht ist einfach der Hammer! :) ufälligerweise war dann auch noch an diesem Wochenende ein süßes Festival an der Spaceneedle mit Livemusik. Wir sind auch noch mit einem Zug von der Spaceneedle bis nach Downtown gefahren, um in der Cheesecakefactory (Wo sonst?!) zu essen. Das witzigste war, das mir meine Eltern „beibringen“ mussten, dass es in Seattle eine U-bahn und Züge gibt :D Ich war der festen Überzeugung, dass wir keine Öffentlichen Verkehrsmittel (außer Busse) haben :D Nach ihrer Woche in San Francisco waren sie schon richtige Profis was Öffentliche in Amerika angeht. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass einfach IMMER JEDER mit dem Auto fährt (egal wohin!). Meine Eltern haben bei uns in der Nachbarschaft einige Spaziergänge gemacht und gemerkt, dass zu Fuß einfach nichts zu erreichen ist :D Die Straßen sind wie ausgestorben, man trifft eventuell mal einen Jogger oder eine Person die mit dem Hund Gassi geht, das wars dann auch schon… Außerdem waren wir noch richtig schön shoppen, sowohl in der Northgate Mall als auch im Bellevue Square :) Noch als kleine Anekdote: Meine Eltern wurden eigentlich grundsätzlich immer angesprochen und haben sich ausführlichst mit Leuten wie den Verkäufern in Läden oder Obdachlosen (man sieht ihnen das nicht an) unterhalten. Auf ENGLISCH :)) Der erste Satz meiner Mutter war immer „I don´t speak English very good“ aber sie wurden trotzdem immer vollgelabert :D Mein Papa hat einfach immer genickt und gelächelt und alle dachten er versteht was sie dagen :D Sie haben einfach diese verständnisvolle sympathische Ausstrahlung, die die Amerikaner anlockt :)

Alles in allem war es eine super schöne Zeit und ich bin so glücklich, dass ich die drei wieder  sehen und umarmen konnte. Erst als sie hier waren habe ich gemerkt, wie sehr ich sie vermisst habe! Und ich glaube für sie ist es auch gut, dass sie endlich meine Gastfamilie kennenlernen konnten. Köszi hogy itt voltatok! Teljesen feltöltödtem, megint motivált vagyok és boldog :) Bár sokkal több idö kellett volna, már most hiányoztok! De márciusban találkozunk! Ès addig sokat skypeolunk!

Familie ist eben Familie, nichts und niemand kann sie ersetzen, denn sie sind einfach die Besten! 

Liebe Grüße, sok puszi

Sofie

PS: Das VFB T-Shirt was die Kids als Geschenk bekommen haben ist ihr Lieblingsoberteil geworden :)

Riesenrad am Hafen Aussicht vom Hafen! Meine Familien ;) die etwas zensierte Variante, sorry! Man muss nur das interesse wecken, schon sind sie dabei :)  Mhhhh Pikeplace Süßigkeiten :D <3

Bester Besuch, Part I :)

18April2013

Hi ihr Lieben,

Florian war da!!! Für diejenigen, die nicht wissen, wer das ist: das ist mein Freund. :) Er konnte mich tatsächlich nach seinen geschäftlichen Tätigkeiten in Florida besuchen! Hier in Seattle, auf der anderen Seite der USA; 3.171 Meilen, 5.102 Kilometer, 48 Stunden weit entfernt.

Wir :)

Es war unvorstellbar schön, ihm alles was man hier in den ersten Monaten kennengelernt hat, zu zeigen. Ihm nicht nur alles zu erzählen oder zu schreiben, sondern ihn an die schönsten Orte Seattles zu bringen. Parks wie den Greenlakepark, Golden Garden, Carkeek Park, Carrie Park oder Richmond Beach zu zeigen, mit ihm in der Innenstadt auszugehen, durch Downtown schlendern (natürlich (!) in strömendem Regen), die Sehenswürdigkeiten zusammen anschauen und typische Touristendinge zu unternehmen (ohne dass ich mich wie ein Tourist fühle, denn ich gehöre ja schon zu den Einheimischen). Wir hatten romantische & witzige Abende zu zweit mit schönem Abendessen in der Cheesecakefactory und Kino und auch eine Studentenparty, sodass Flo auch meinen neuen Freundeskreis kennengelernt hat. Das ist so ein tolles Gefühl, meine neue Welt, die ich hier habe und aufbaue, mit jemandem wie Flo, den ich schon sehr lange kenne, zu teilen. Es macht das ganze Leben hier realer, denn manchmal denken wir Au pairs hier, das alles so unwirklich erscheint... Das ist ziemlich schwierig zu erklären, aber die Ereignisse und Erfahrungen häufen sich, die Arbeit ist teilweise schon stressig, und so verfliegt die Zeit. Ich kann mir nicht richtig vorstellen, dass ich schon seit drei Monaten hier lebe!

Carrie Park. Ich wette, von hier werden die meisten Postkarten fotografiert! Seattlewetter Greenlake Machst du schon wied n Foto-Gesicht Cheesecakefactory Stadt Richmond Beach

Meine absoluten Favoriten was die Sehenswürdigkeiten angeht, bleiben der Pike Place Market und die Space Needle. J Am Pike Place Market haben wir fast einen ganzen Sonntag verbracht; durch die vielen kleinen Kruscht-Läden zu laufen, alle Stände in Ruhe anschauen, Essen und die Sonne genießen, was gibt es schöneres?! Und der Besuch auf der Space Needle, dem Wahrzeichen von Seattle, war auch für mich das erste Mal. Wir haben es aber sehr geschickt gemacht, denn wir sind nach oben als es noch hell war, haben also Seattle bei Tag gesehen (die Aussicht von der Needle ist atemberaubend, ohne Witz! Ich bin etwas ausgeflippt, weil ich es so schön fand. Man sieht nämlich alles: den Hafen, die Skyline, die Inseln um Seattle herum, die Berge, das Meer), dann den Sonnenuntergang (hinter dem Meer und den Bergen und auch an der Skyline) miterlebt und die Stadt bei Nacht gesehen… Da hat sich dann das überteuerte Parking-Ticket, dass wir leider für 15min länger parken bekommen haben, aber letztendlich gelohnt. :D

Gum wall (jeder klebt n Kaugummi an die Kaugummiwand!) Erster Starbucks der Welt Geduld ist Zeitverschwendung. Das sind Zeitschriften mit Tipps und Trick über Marihuana

Außerdem waren wir noch bei einer Boeing-Führung dabei auf dem Boeing Field in Everest, wo die Flugzeue gebaut werden und wo das größte Gebäude der Welt steht. Flo war richtig in seinem Element :) Seine Augen haben geglitzert :) Obwohl ich zugeben muss, dass es mir überraschender Weise auch sehr gefallen hat! Auf dem Columbia Tower, dem höchsten Gebäude Seattles waren wir auch. (klar, interessant die Aussicht mal gesehen zu haben, aber von der Spaceneedle ist es einfach tausendmal schöner!).

Columbia Tower Das perfekte Bild!!!!

Da meine zwei Kinder und mein Hostdad/Gastvater nach Wien sind über die Osterfeiertage, mussten wir uns nur um Niko (Hund) kümmern und konnten die Zeit perfekt genießen. (Er hat sogar einen Alltag von mir miterlebt).

*-* Florian, danke dass du hier warst, es war wunderschön! <3

Liebste Grüße und genießt euren Urlaub, falls ihr welchen habt.

sofie

Rihanna Konzert !!

03April2013

Gute Plätze auch noch, mit Platz zum Tanzen ;)

St. Patrick`s Day

17März2013

Hi ihr Lieben!

Als allererstes möchte ich mich entschuldigen, dass ich mich hier so lange nicht gemeldet habe! Es ging drunter und drüber: erst hatte Vanessa Besuch von ihrer Schwester, dann hatte ich Besuch von Flo :) Außerdem habe ich jetzt vormittags zweimal die Woche College und zweimal die Woche Fitness. Was aber nicht entschuldigt, dass ich Euch so lange warten lassen habe! Sorry! :)

Es ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Ich werde jetzt einfach regelmäßiger peut á peut aufholen. Ich glaube aufgehört hab ich ungefähr als St. Patrick´s Day war.

Vanessa und ich haben uns eeeewig auf diesen Tag gefreut. Mit ewig meine ich ca. eine Woche (Das liegt aber hauptsächlich daran, dass es ständig etwas gibt worauf man sich neu freuen kann). Ich meine wir kannten diesen irischen Feiertag als ein riesen Event aus Serien wie „Friends“, „How I met your Mother“  und anderen Hollywood Filmen. Wir haben uns im Ein-Dollar-Shop mit unendlich viel grünem Kruscht ausgestattet, wie zum Beispiel grün-weiße Hawaii-Kette, grünes Glitzerkrönchen, grüne Socken mit Kleeblättern darauf, grüne kleeblattförmige Brille, grünen Süßigkeiten zum Verteilen usw. Wir machten uns also an diesem Saint Paddy´s  Sonntagnachmittag mit dem Bus auf den Weg nach Downtown mit grünem Lidschatten und Kleeblättern auf der Wange und all unseren grünen Accessoires. In Downtown angekommen, bemerkten wir langsam, dass wir fast die einzigen Grünen waren! :D  Haben uns aber einen schönen Nachmittag gemacht; von den teils interessierten teils arroganten Blicken haben wir uns keinesfalls verunsichern lassen :) Ein Grüppchen Asiaten hat uns sogar angesprochen und gefragt, wieso wir denn so „weird“ (=eigenartig, sonderbar, schräg, ulkig) aussehen. Voller Geduld habe ich ihnen dann erklärt was das für ein Feiertag sei und dass wir eigentlich dachten es sei mehr gefeiert in den USA (auf so eine Situation hatte ich mich schon vorbereitet; nicht dass einer denkt, ich feier nur den Feiertag mit, weiß aber nichts darüber.  Habe alle möglichen Informationen über den St. Patrick´s Day gesammelt und mich informiert, und da konnte ich das dann echt einsetzten, ich war soo stolz :D)

Für den Abend war etwas Besonderes geplant: Den irischen Feiertag im Irish Pub feiern mit Carola und Vanessa. Da waren wir dann nicht die einzigen Grünen! Es war sehr lustig (besser im ungarischen: hangulatos), alle waren gut drauf und haben die Iren gefeiert, obwohl wahrscheinlich kein einziger Ire anwesend war :) Es gab live Musik und irisches Bier, Irish Coffee … und vieles mehr :) Wir verteilten unsere grünen BonBons und die einzigen, die sie gegessen haben waren die Türsteher :D Alle anderen dachten wir verteilen Drogen :D (Obwohl wir extra welche besorgt haben, die einzeln original verpackt sind.)

Als Fazit kann man sagen es war insgesamt sehr interessant und amüsant, aber wir haben es uns größer und spektakulärer vorgestellt. Es hat sich dann auch rausgestellt, dass es in New York und Chicago groß gefeiert wird, aber sonst eher weniger.

Von dem Rihanna Konzert, Flo´s Besuch, dem College, dem Shoppen, der Fährenfahrt,  der Arbeit und von unserer zukünftigen (dieses Wochenende!!!)  Vancouver Reise berichte ich die nächsten Male ;)

Liebste Grüße und lasst es Euch gut gehen!

Sofie

PS: Nachträglich Frohe Ostern! Hoffe Ihr hattet schöne Feiertage!

Vanessa & ich Cheesecakefactory zur Feier des Tages! :D Vani&Sofie&Carola Irish Pub mit Matt Das hat mir der Osterhase gebracht, obwohl die Kinder in Österreich waren! :) Truppe am Washington Lake Darf ich vorstellen: Der Victoria´s secret Lippenstift und das Licht in den Läden lassen jede Frau wunderschön werden :) :)

Das Leben in der Großstadt gefällt :)

06März2013

Hi ihr Lieben!

Ich bin schon über einen Monat hier, wie die Zeit rast :)  An den Alltag habe ich mich schon ganz gut gewöhnt: morgens die Kinder schulfertig machen, Lunchpaket vorbereiten und einpacken, frühstücken mit der Familie und dann die Kinder in die Schule fahren und hineinbegleiten in die Klassenzimmer, Plaudern mit den Klassenlehrern, Heim fahren und alles wegräumen. Vormittags, solange die Kids in der Schule sind, kann ich mir meine Zeit einteilen, wie es mir gefällt, hauptsache ich werde mit allem fertig... da merkt man dann, wie viel Arbeit hinter den ganz normalen "Hausfrauen-Arbeiten" steckt und wie viel Zeit das in Anspruch nimmt. Hut ab vor allen Hausfrauen, das sind top Manager! :D Außer kochen, waschen,  aufräumen und mit dem Hund ausgehen nutze ich die Zeit hauptsächlich zum Skypen oder gehe ins Fitnessstudio mit Vanessa und bald mit meiner neuen Amerikanischen Freundin Maddy :) Diese Fitness-Dates fangen mit Kaffee bei Starbucks an und enden meistens im Schweißbad im Zumba, was aber unendlich glücklich macht :)

Seit letzter Woche bin ich offiziell Studentin am North Seattle Community College und belege ab April die Kurse Spanisch, Malerei und Chocolaterie (!) (da es bei uns ja kaum extravagante Kurse gibt, dachte ich mir, dass ich zumindest hier einen ausgefallenen wählen muss). 

Wir haben übrigens Besuch für drei Wochen (!). Eines der früheren Au pairs ist hier und genießt Seattle in vollen Zügen. Zum Glück verstehen wir uns richtig gut, sonst wüsste ich nicht wie das laufen würde... Letztes Wochenende waren wir von früheren Bekannten von ihr auf eine Studentenverbindungsparty eingeladen und haben dort jetzt schon einige Kontakte geknüpft :) was ein riesen Vorteil ist, denn ab jetzt können wir auf diese Partys gehen. Andere Au pairs sind etwas neidisch; aber wie ich es meinen zwei Jungs auch immer sage: S Läbö isch ned fair (Sie sagen das auch schon in akzentfreiem Schwäbisch) :D Die Studentenparty war ganz cool im oberen Stock eines Wohnheims mit Dachterasse mit Blick auf Ostseattle (siehe Hintergrund der Bilder), den typischen roten Bechern, Alkoholspielen und lauter Nerds und Freaks. Aber alle waren sehr an uns Deutschen interessiert und wir hatten sehr viel Spaß :) Langsam entwickelt sich auch ein Bekanntenkreis, zum Beispiel sind wir öfters mit Columbianern unterwegs mit denen es einfach sehr viel Spaß macht was zu machen. Sie sind sehr locker und bringen uns nebenher ein bisschen Spanisch bei. :)

Dem Shopping werde ich einen extra Blogeintrag widmen, habe ich beschlossen. Also bitte nicht wundern, dass ich über solch wichtige Themen noch nicht berichtet habe :D 

Alles in allem bin ich hier echt glücklich & ausgeglichen, es gefällt mir besser als ich es mir vorgestellt habe; (Klopf klopf = lekopogtam) obwohl ich meinen Flo und meine Familie sehr vermisse. 

Ich hoffe, dass es Euch allen auch gut geht! 

Love,

sofie

Bellevue, nicht Seattle! mit Vanessamit Maddie und Maddy :) Tina und ich mit Slam und Tina Drive-Thru McDonalds nachts um 3, wie zuhause :) Mein Ausblick während dem Kochen! mit Niko im Doggypark Tja, manchmal haben wir auch gutes Wetter :) Menchies frozen Yoghurt, jammie Vanessa und ich.

Seattle !

21Feb2013

Hi !

Ich bin jetzt seit fast drei Wochen hier in Seattle, und langsam gewöhne ich mich an den Alltag :) Bis jetzt habe ich nichts in den Blog geschrieben, weil einfach jeden Tag ziemlich viel Neues passiert ist, ich ständig neue Sachen entdecke und erlebe und einfach nicht dazu gekommen bin...

Meine Gastfamilie kam einige Tage nach meiner Ankunft in Seattle zuhause an und bis dahin konnte ich ganz in Ruhe die Nachbarschaft, das Haus, meinen eigenen Wohnbereich, mein Auto und natürlich Seattle kennen lernen. Das vorherige Au pair hat mich in meine zukünftigen Aufgaben eingearbeitet: mir wurden die Routen zur Schule, zu Parks und zu Stränden gezeigt, die die Kinder mögen; die Alarmanlage erklärt; Einkaufen im Supermarkt und Tanken erläutert. (das hört sich etwas lächerlich an, jetzt wo ich es so lese, aber das ist einfach alles ganz anders als bei uns) Als Beispiel: Wenn man einkaufen geht, sich an die Kasse stellt und die Produkte auf das Fließband legt, muss man danach den Einkaufswagen auf der anderen Seite an der Kasse vorbeischieben, sodass die Verkäufer alles in Taschen (die man von zuhause mitbringt! Denn Seattle ist eine der umweltfreundlichsten Städte Amerikas!)  einpacken können und zurück in den Einkaufswagen einräumen. Währenddessen hat man die Möglichkeit, Fern zu sehen, denn über den Kassen sind Fernseher installiert, damit man sich auch ja nicht langweilt. Außerdem gibt´s hier überall Drive-Ins. Nicht nur bei McDonalds, Burger King und den Tausend anderen Fastfood-Ketten, sondern auch bei der Bank oder an bestimmten Supermärkten! Ich würde nicht sagen, dass ich kulturgeschockt bin, aber diese Tatsachen lassen mich dann in solchen Situationen doch schmunzeln :D

Mit meiner Familie komme ich sehr gut aus, die Kinder sind (meistens) sehr lieb, süß und witzig und ich habe das Gefühl, dass sie mich akzeptieren und auch auf mich hören. Kleine Anekdote: Bill Gates Kinder gehen auf dieselbe Schule wie meine! (Vanessa, siehe unten, hat ihn mal getroffen!) Meine Kochkünste kommen auch ganz gut an; vor allem weil ich alles selber zubereite und nicht -wie alle anderen hier-  alles oder vieles fertig kaufe.:)

Seattle gefällt mir richtig gut, ich fühle mich auch schon heimisch J Was natürlich nicht heißen soll, dass ich hier bleiben möchte, oder dass ich Deutschland oder Ungarn nicht vermisse, sondern dass ich mich in dem folgenden Jahr hier wohlfühlen werde. (Zumindest schätze ich es bis jetzt so ein.) Ich habe auch schon einige tolle Leute kennengelernt, einige Au Pairs, Studenten oder Praktikanten. Am ersten Tag hier in Seattle hab ich Vanessa, die auch Au pair ist, kennengelernt, und wir haben uns vom ersten Moment an super verstanden J

Am Montag war President´s Day und wir waren Skifahren im „Alpental“ (nur 30min von Seattle entfernt), es war traumhaft schön! Die Straßen in diesem Tal heißen nicht Road, Way oder Avenue wie alle anderen Straßen hier, sondern: Gasse, Gässle oder Straße. Das Restaurant hieß „Tiroler Stube“, und was gab es zum Essen? –natürlich Burger mit Pommes-  ;) Das krasse an dem ganzen war aber, dass es in Seattle richtig angenehm „warm“ war (ca. 15 Grad), und n paar Meilen östlich liegt auf einmal eine Menge Schnee! Wären wir in die andere Richtung gefahren hätte man in der Bucht Segeln oder Kiteboarden können!

Es ist noch vieles mehr passiert, aber grade fällt mir nicht mehr ein J Ich hoffe, es geht euch allen gut!!

Gaaanz liebe Grüße,

sofie

Hallo Washington!! Streetart in Downtown Gumwall (=Kaugummiwand), da riiiecht´s!  Pike Place Market Erster Starbucks der Welt Selten, aber dann richtig tolles Wetter! Niko Mein Valentinstagsgeschenk :) auf dem Weg ins Skigebiet 30 min später! Space Needle

New York, New York

04Feb2013

Hi ihr Lieben,

bin seit Freitag in Seattle in meinem neuen Zuhause und lerne gerade die Stadt und meine Aufgaben als Au pair kennen, da meine Gastfamilie erst morgen Abend wieder aus dem Urlaub zurück kommt und ich sie da kennen lernen werde!:) 

Die Training-School in New York war für mich sehr interessant und mir hat´s gefallen, den anderen eher weniger :D  Die fanden den Unterricht langweilig und überflüssig und den früheren College-Campus runtergekommen und versifft. Ich fands einfach nur total cool, sah nämlich aus wie in einem alten Horrorfilm, vor allem wenn es so nebelig war das man nicht alle Gebäude sehen konnte. Gelernt haben wir so Dinge wie Kinderkrankheiten und ihre Symptome, wie reagiert man in bestimmten Fällen, Kinderentwicklung (was ist in welchem Alter normal und was nicht), Kommunikations-Workshop, Fahren in den USA etc... 

Da die Schule ziemlich weit außerhalb von New York Zentrum war (ca. am Ende der Welt, da gab´s echt nichts ausser Felder, Meer und einen kleinen Supermarkt), konnten wir nur einmal nach Manhatten. Da sind wir dann mit dem Bus und einem Reiseführer durch Manhatten gefahren und haben uns die wichtigsten Dinge angeschaut wie z.B. die Freiheitsstatue von weitem (wegen Sandy kann man noch nicht direkt zu ihr hin), Stadtviertel SoHo und Greenwich, Die Bonzengegenden in NYC (wo eine einzige Wohnung bis zu 80Mio. $ kosten kann; Steven Spielberg besitzt eine komplette Etage!!), das Empire State building, Drehort von Sex and the City (Carry Bradshaw´s Apartment), den Times Square (WOW!), den Broadway, und vieles mehr...

Unsere Bustour endete vor dem Rockefeller Centre, wo wir alle nach oben sind auf die Aussichtsplattform (on "Top of The Rock")!! Danach hatten wir 2Stunden Freizeit, was in New York sowas von verfliegt...Wir haben uns in dieser Zeit noch einmal den Times Square angeschaut, weil der seehr überwältigend ist. Also alles in Allem kann ich über New York nur sagen, dass es ganz genauso ist, wie in Filmen, Serien, Erzählungen, Romanen oder Plakaten. Einfach unendlich lebendig. :)

Und mit den Mädels mit denen ich mich gut verstanden habe stehen wir immernoch in Kontakt :) Zwei von ihnen sind sogar hier in Seattle! Ach übrigens, wir wurden mit Sonnenschein in Seattle erwartet, aber seitdem ist es eigentlich ständig bewölt und es regnet auch fast täglich! :) 

Liebste Grüße,

sofie

 

Mit P* und N* Die Training-School Vorfreude auf den Unterricht :D Statue of Liberty Angeblich bester Käsekuchen New Yorks Aussicht vom Rockefeller Centre Times Square TimesSquare mit N* und H*

Weniger als zwei Wochen!

15Jan2013

Hi Ihr Lieben,

mein Abflugsdatum kommt immer näher und ich merke, wie dieser Traum vom Auslandsjahr bald zur Realität wird...Der Alltag hier besteht fast nur noch aus Vorbereitung: Es werden schon die Gastgeschenke besorgt, die Fluginformationen habe ich auch schon komplett, Koffer sind gekauft, es gab schon eine Abschiedsparty und mein Freund ist auch schon ausgeflogen :-/ ... Ich merke, wie ich meine freie Zeit mit denen verbringen möchte, die mir am wichtigsten sind, und die ich die nächsten Monate nicht (außer sie besuchen mich) sehen werde.

Natürlich mache ich mir auch Gedanken darüber, was ich in diesem Jahr alles erleben möchte und werde...und wo ich hinreisen möchte. Von den typischen Sehenswürdigkeiten in New York City über Las Vegas Casinos und Friedhof der Leuchtreklame bis hin zum "The Rock" Alcatraz im rosaroten San Francisco. Währenddessen die faszinierende Vielfältigkeit der Landschaft genießen; Ein Rundgang in den Filmstudios in L.A. und Besuche in einer Burlesque-Show dürfen in meiner Fantasievorstelung auch nicht fehlen... :)

Living the American Dream während ich meine Gastfamilie unterstütze: Das wird mein Jahr !

Bis bald,

sofie

Bald geht es los

07Jan2013

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.

Es ist schon bald soweit, am 28. Januar geht´s los nach NYC: Mein Visum habe ich bereits, diverse Packlisten und Tipps habe ich auch schon... Langsam bahnt sich ein Hauch von gemischten Gefühlen an: ich bin sowohl total aufgeregt und gespannt wie das alles wird, auf all meine neuen Erfahrungen usw... aber andererseits werde ich langsam nervös, weil es ja doch ein ganzes Jahr in einem anderen Land, mit ganz neuen Menschen ist.

Man darf gespannt sein :)

Liebe Grüße,

sofie